Dilemma der Symbiose

Aktualisiert: 10. Feb. 2021



In er Nähe zum Gegenüber verliere ich die Verbindung zu mir selbst.

Um mich selbst zu spüren, muss ich auf Distanz zum Gegenüber gehen. So als sei es nicht möglich, gleichzeitig die Nähe zum anderen und zu mir zu haben. Das hin und her Pendeln zwischen diesen Extremen ist extrem belastend, für alle Beteiligten.

Der Symbiose-Komplex führt auch in Beziehungen zu massiven Problemen, zu gegenseitigen Manipulationen, Abhängigkeiten, zu Verletzungen und Enttäuschungen.

Um weitere Verletzungen zu vermeiden, entwickeln die Betroffenen „symbiotische Kompensationsstrategien", oder sekundäre Symbiose-Aspekte: SEKUNDÄRE SYMBIOSEASPEKTE Überanpassung schlägt um in Überabgrenzung: Kontaktabbruch, Unterdrückung von Mitgefühl.


Selbst-Entfremdung schlägt um in egoistisches, ja egozentrisches Verhalten, in Dominanz und Manipulation. Um selbst nicht manipuliert oder abhängig gemacht zu werden, versuchen die Betroffenen, andere zu manpulieren und abhängig zu machen. Die gestaute Aggression wird zerstörerisch, destruktiv. Destruktive Aggression kann sich gegen sich selbst (Selbstschädigung, psychosomatische Erkrankungen) oder gegen andere richten (Hass, seelische und körperliche Verletzungen) Das von Dr. Ero Langlotz entwickelte Autonomietraining ist sehr hilfreich um sich von diesem Muster zu lösen und endlich Beziehungen auf Augenhöhe führen zu können.



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